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Samtgemeinde Salzhausen

Samtgemeindebürgermeister
Wolfgang Krause
Rathausplatz 1
21376 Salzhausen
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Telefax: (04172) 90 99 36
E-Mail:
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Protokollinformationen sind noch vorläufig! - Vorstellung der Ergebnisse des Projektes VisioN  

Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugend, Sport, Kultur
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Kinder, Jugend, Sport, Kultur der Samtgemeinde Salzhausen Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 13.11.2017 Status: öffentlich
Zeit: 19:30 - 21:10 Anlass: Sitzung
Raum: Rathaus Sitzungszimmer
Ort: Rathausplatz 1, 21376 Salzhausen
SG/17/418 Vorstellung der Ergebnisse des Projektes VisioN
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Philippe RuthAktenzeichen:(10) 51 11 00
Federführend:Fachbereich Allgemeine Dienste Bearbeiter/-in: Ruth, Philippe
 
Wortprotokoll

Ausschussvorsitzender Jaap leitet anhand der Sitzungsvorlage SG/17/418 in den Sachverhalt ein.

Frau Rath, vom Projekt VisioN, stellt die Ergebnisse für den Bereich der Krippen und Kindergärten anhand der mit der Einladung verschickten Anlage vor. Die Betreuung in der Samtgemeinde Salzhausen wurde in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut. Für die unterschiedlichen Betreuungsformen der einzelnen Altersklassen, sollte eine gleichbleibende Betreuung erreicht werden. Leitspruch der Arbeitsgruppe war „Die Nase vorn haben“. Die Samtgemeinde Salzhausen kann weiterhin als Vorreiter für eine kinder- und familienfreundlich Kommune gelten. Die Protokolle der Arbeitsgruppe werden den Mitgliedern des Ausschusses für Kinder, Jugend, Sport Kultur per Email zur Verfügung gestellt. Als Ergebnis und Empfehlung für den Bereich der Kindertagesstätten hat die Arbeitsgruppe die Reduzierung der Kindergartengruppen um 2 – 3 Betreuungsplätze bei der Platzvergabe erarbeitet. Dies würde Kindern, die im laufenden Kindergartenjahr 3 werden, den gleitenden Übergang von Krippe in den Kindergarten ermöglichen und somit die unterjährige Aufnahme von neuen Krippenkindern ermöglichen. Des Weiteren würde dies eine bessere Reaktion auf neue Integrationskinder ermöglichen. Bei Umwandlung einer Regelgruppe in eine Integrationsgruppe ist die Platzzahl von 25 auf 18 Betreuungsplätze zu reduzieren. Außerdem sollten die Kriterien für die Vergabe der Betreuungsplätze überprüft und ggfs. angepasst werden. Daraus folgend müssten die pädagogischen Konzepte der Einrichtungen angepasst werden. Wichtig ist weiterhin die Möglichkeit der flexiblen Buchung von Betreuungszeiten. Für alle Kinder sollte die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Mittagessens bestehen. Hierfür müssten gegebenenfalls die entsprechenden Räume geschaffen werden, um eine adäquate Verpflegung zu ermöglichen. Für die Eltern sollten zusätzliche Hilfen durch Information und Beratung möglich sein. Dazu benötigen die pädagogischen Kräfte entsprechende Zeitkontingente, da diese Beratungen über die regelmäßigen Elterngespräche hinausgehen.

Frau Jakob, vom Projekt VisioN, stellt die Ergebnisse für den Bereich der Schulkindbetreuung, anhand der mit der Einladung verschickten Anlage vor. Die Qualität der Schulkindbetreuung ist gut und sollte auf jeden Fall gehalten werden. Diese verlässliche Betreuung sollte aber bis einschließlich der 6. Klasse gewährleistet werden. Hierfür bedarf es allerdings eine realistische Bedarfsermittlung für diese Altersgruppe. Der Begriff der Ganztagsschule muss den Eltern genau erläutert werden, da diese eben nicht gleich eine Ganztagsbetreuung bedeutet. Die Betreuung in der Ganztagsschule sollte durch ein kostenpflichtiges Angebot ergänzt werden, um die vorhandene Qualität zu erhalten. Die Arbeitsgruppe empfiehlt insgesamt den bedarfsgerechten qualitativen Ausbau der Schulkindbetreuung bis einschließlich der 6. Klasse.

Ausschussmitglied Bartels fragt nach, ob es verlässliche Zahlen für den steigenden Bedarf in der Ganztagsbetreuung gibt.

Frau Rath erklärt, dass ihr keine verlässlichen Zahlen für Niedersachsen vorliegen. Sie schlägt aber vor, sich an den Betreuungszahlen in den neuen Bundesländern zu orientieren, da die Ganztagsbetreuung dort schon länger besteht. Wichtig ist nur, dass an beiden Standorten das gleiche Angebot besteht, um Konkurrenz unter den Schulen zu vermeiden.

Samtgemeindebürgermeister Krause teilt mit, dass im derzeitig stattfindenden Projekt „Weiterentwicklung der Grundschulen“ die Ganztagsschule für beide Standorte diskutiert wird. Er empfiehlt, dass die Ergebnisse der Arbeitsgruppe vom Projekt VisioN im Hause an die Fachabteilung für die weiterführenden Schulen weitergeleitet wird, damit dort der Bedarf einer Schulkindbetreuung bis zur 6. Klasse erkannt wird.

Frau Rath empfiehlt, dass die Ergebnisse von der Samtgemeinde Salzhausen an den Landkreis Harburg weitergeleitet werden, da diese dann mehr Gewicht haben.

Ausschussmitglied Mestmacher merkt an, dass die Ganztagsschule die Eltern nichts kosten darf und deshalb ein Beitrag für die Schulkindbetreuung schwer umsetzbar sein wird.

Frau Rath erklärt, dass die Ganztagsschule weiterhin für die vorgegebene Zeit kostenfrei bleibt. Lediglich das anschließende und ergänzende Angebot der Schulkindbetreuung ist kostenpflichtig.

Samtgemeindebürgermeister Krause teilt mit, dass z. B. in Brackel die Kosten für das ergänzende Betreuungsangebot nicht von den Eltern, sondern von der Kommune übernommen werden, da immer wieder gesagt wird, dass eine Ganztagsschule kostenfrei ist.

Herr Bartels äußert, dass die Samtgemeinde Salzhausen, als Pendlergemeinde, ein entsprechendes Betreuungsangebot schaffen muss.

Beratendes Mitglied Brammer teilt mit, dass es ein Betreuungsangebot für Fünft- und Sechstklässler im Jugendzentrum gegeben hat. Aufgrund des Andranges wurde dieses Angebot auf die 5. Klasse reduziert. Im Moment schläft die Nachfrage allerdings ziemlich ein und es kommen nur noch 2-3 Fünftklässler nach der Schule ins Jugendzentrum. Hier wird mit den Jugendlichen zusammen gekocht und Mittag gegessen. Auf Wunsch werden auch die Hausaufgaben gemeinsam gemacht.

Ausschussvorsitzender Jaap bedankt sich bei Frau Rath und Frau Jakob für die Vorstellung der Ergebnisse.