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Protokollinformationen sind noch vorläufig! - Weiterführung der Schulsozialarbeit an den Grundschulen Salzhausen/Eyendorf und Garstedt  

Sitzung des Ausschusses für Schulen
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Schulen Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 22.11.2018 Status: öffentlich
Zeit: 19:30 - 19:58 Anlass: Sitzung
Raum: Rathaus Sitzungszimmer
Ort: Rathausplatz 1, 21376 Salzhausen
SG/14/155-4 Weiterführung der Schulsozialarbeit an den Grundschulen Salzhausen/Eyendorf und Garstedt
   
 
Status:öffentlich  
Aktenzeichen:(10) 40 11 00Bezüglich:
SG/14/155
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

 

Ausschussvorsitzende Frau Oertzen leitet anhand der Sitzungsvorlage SG/14/155-4 in den Sachverhalt ein und gibt einen Rückblick zur Historie der Schulsozialarbeit an den Grundschulen.

Ausschussmitglied Herr Schaedel äußert, dass die Weiterführung der Schulsozialarbeit in den letzten Jahren immer um ein weiteres Jahr beschlossen wurde. Deshalb möchte er wissen, warum jetzt ein Beschluss für drei Jahre gefasst werden soll.

Samtgemeindebürgermeister Herr Krause erklärt, dass es richtig und wichtig ist, die Schulsozialarbeit weiterzuführen und dem vorhandenen Personal ein Zeichen zu geben. Das vorhandene Personal sollte zur Qualitätssicherung auf jeden Fall gehalten werden. Die Durchführung der Schulsozialarbeit in Kooperation mit der Reso-Fabrik e. V. ist hier eine gute Lösung. Aber auch die Reso-Fabrik e. V. macht ihre Arbeitsverträge mit ihren Mitarbeitern abhängig von der finanziellen Förderung. Sollte diese wegfallen, würde auch die Schulsozialarbeit an den Grundschulen sofort wegfallen. Die Verlängerung der Finanzierung der Schulsozialarbeit durch die Kommunen signalisiert dem Land leider, dass sie sich mit ihrer Entscheidung Zeit lassen können. Trotzdem brauchen wir die Schulsozialarbeit an den Grundschulen und können nicht auf eine Entscheidung auf Landesebene warten. Auf Dauer wird sich der Umfang der Schulsozialarbeit noch erhöhen müssen.

Ausschussvorsitzende Frau Oertzen bestätigt die Auffassung von Samtgemeindebürgermeister Krause. Sie sieht den Bedarf für die Zukunft sogar bei zwei Schulsozialarbeitern in Vollzeit an jeder Grundschule. Die Verlängerung der Schulsozialarbeit sollte unbedingt beschlossen werden, denn es gibt nicht genug Schulsozialarbeiter auf dem Arbeitsmarkt. Die sich noch auf dem Arbeitsmarkt befinden, können sich ihre Stellen aussuchen und wählen natürlich unbefristete Anstellungsverhältnisse.

Beratendes Mitglied Frau Rückforth weist darauf hin, dass durch das Land nur nach und nach einige neue Stellen geschaffen werden. Diese neuen Stellen werden aber unter schlechteren Rahmenbedingungen geschaffen, als die zurzeit vorhandenen Stellen, obwohl vom Land der entsprechende Studiengang gefordert wird. Die derzeitigen Schulsozialarbeiterinnen, die eine hervorragende Arbeit leisten, erfüllen diese Voraussetzung aber nicht. Dies bedeutet, dass die vorhandenen Schulsozialarbeiterinnen voraussichtlich vom Land nicht weiterbeschäftigt werden können.

Ausschussmitglied Frau Jordan äußert, dass die Schulsozialarbeit auch an den Grundschulen sehr wichtig ist. Die Anforderungen an die Lehrer werden durch die Integration von Flüchtlingen und der Inklusion immer umfangreicher. In ihrem eigenen Betrieb können offene Stellen für Sozialarbeiter nicht besetzt werden, da der Arbeitsmarkt einfach leer ist. Von daher ist es naheliegend die vorhandenen Schulsozialarbeiterinnen zu halten.

Ausschussmitglied Frau Meyn äußert ihre Enttäuschung über die langsame Vorgehensweise des Landes. Es werden immer mehr Forderungen an die Kommunen gestellt, aber bei der Finanzierung wird man alleine gelassen.

Ausschussmitglied Herr Schaedel fragt nach den Kosten, die bei der Samtgemeinde für die Schulsozialarbeit anfallen.

Fachbereichsleiter Ruth erklärt, dass an beiden Grundschulen jeweils eine halbe Stelle für Schulsozialarbeit geschaffen wurde. Die Finanzierung teilt sich die Samtgemeinde Salzhausen mit dem Landkreis Harburg, sodass insgesamt Kosten für eine viertel Stelle bei der Samtgemeinde verbleiben. Das bedeutet Kosten in Höhe von rund 15.000, € für die Grundschule Salzhausen und 16.000,- € für die Grundschule Garstedt im Jahr.

 

 


Beschluss:

Der Ausschuss für Schulen empfiehlt folgenden Beschluss zu fassen:

Die Weiterführung der Schulsozialarbeit, unter anteiliger Finanzierung des Landkreises Harburg und der Samtgemeinde Salzhausen, wird bis zum 31.07.2021 (Ende des Schuljahres 2020/2021) beschlossen. Mit der Reso-Fabrik e. V. ist der entsprechende Dienstleistungsvertrag jährlich zu verlängern.

 


Abstimmungsergebnis:

Einstimmig